Implantate nach dem klassischen Verfahren

Viele verbinden mit dem Setzen von Implantate ein langes und schmerzhaftes Verfahren, einem großen finanziellen Kostenanteil und ein hohes Risiko, das Implantat innerhalb weniger Jahre wieder zu verlieren. So sind in Kürze die Probleme und Nachteile des "klassischen Implantologie-Verfahren" (kurz "KIV") beschrieben.

  • mindestens zwei bis vier Sitzungen bzw. Operationen, i. d. R. mit einer ein- oder mehrmaligen Freilegung des Kieferknochens
  • großer Zeitrahmen, von nicht selten mehreren Monaten bis zu einem Jahr
  • hohe Material- und Zahnarztkosten
  • vielfach verbunden mit einem Kieferknochenaufbau, einer Augmentation
  • Lockerungen der "internen Verschraubung" sind nicht selten bei allen zweiteiligen Implantate innerhalb der ersten 10 Jahren (statistisch nachgewiesen)
  • einen eventuellen Mikrospalt mit Bakterieneinwanderungen dieser zweiteiligen Implantate. Dies ist eine Hauptursache für den Knochenabbau und einer Entzündung (Periimplantitis) um das Implantat.

 

Warum diesen Aufwand bei der klassischen Implantologie?

Man ging von der These aus, dass Implantate "lastfrei" in den Knochen einwachsen müssen, um dauerhaft die Kaukräfte abzufangen. Deshalb teilte man die Implantate in zwei Teile. Ein Teil ist die "künstliche Wurzel", das eigentliche Implantat, das in den Knochen ohne großen Druck (der Durchmesser der Bohrung entspricht dem Durchmesser des Implantats) eingesetzt wird. Der Knochen muss erst an die Implantaoberfläche anwachsen. Das gleiche gilt übrigens auch für Keramikimplantate, da man bei diesen keinen Druck (Kompression) ausüben darf.

 

Diese These stimmt nicht. Implantate müssen nicht lastfrei einheilen! Im Gegenteil, ein gewisses Knochentraining zeigte sich als sehr positiv!

 

So wurden deshalb bereits vor über 25 Jahren Implantatsysteme entwickelt, die sicher und bezahlbar sind - daraus ist in den letzten Jahren das MIMI-Verfahren entstanden.

 

Die minimal-invasive Methode der Implantation (MIMI)...